Eine große Hauptstadt und Andalusiens stimmungsvollste Stadt, verbunden durch eine 2,5-stündige Zugfahrt. Hotels, Sehenswürdigkeiten, Tapas und praktische Tipps von einer Septemberreise.
Von Steve · 21. September 2026 · 11 Min. Lesezeit
Madrid und Sevilla ergeben zusammen eine der besten Kurzreisen durch Spanien: eine große Hauptstadt, die erst spät nachts zur Ruhe kommt, und eine andalusische Stadt voller gekachelter Innenhöfe, orangenduftender Gassen und maurischer Paläste – verbunden durch eine Zugfahrt von rund zweieinhalb Stunden. Dieser Reiseführer zeigt, wo ich in beiden Städten übernachtet habe, was sich lohnt, wo man gut isst und welche praktischen Details die Route mit zwei Stationen leicht machen.
Das sind meine persönlichen Empfehlungen von einer Reise Mitte September 2026. Ich habe in beiden hier vorgestellten Hotels übernachtet, und jedes Foto in diesem Reiseführer stammt von mir. Der Text wurde per KI sprachlich geglättet, die Erfahrungen sind aber meine eigenen.
Die beiden Städte wirken fast wie zwei verschiedene Länder, und mit dem Hochgeschwindigkeitszug ist beides mühelos machbar.
Der AVE-Hochgeschwindigkeitszug ist die naheliegende Wahl. Die Züge fahren in der Regel von Madrid Atocha nach Sevilla Santa Justa und brauchen etwa zweieinhalb Stunden; beide Bahnhöfe sind per Metro, Straßenbahn oder kurzer Taxifahrt gut mit dem Zentrum verbunden.
Ich bin mit dem Billiganbieter Ouigo von Madrid Atocha nach Sevilla gefahren und habe 48 € für Hin- und Rückfahrt in der ersten Klasse bezahlt. Der Zug war schnell, effizient und komfortabel – ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis. Buche früh, besonders für Wochenenden und die Osterzeit, denn die günstigsten Tarife sind zuerst weg.
Vom Flughafen Madrid ist der Bus in die Stadt für 5 € pro Fahrt eine großartige Option. Er fährt direkt vor dem Terminal ab, ein teures Taxi ist also nicht nötig.
Fliegen lohnt sich kaum, sobald man die Zeit am Flughafen einrechnet. Der Flughafen von Madrid ist MAD, der von Sevilla SVQ – du kannst also auch in die eine Stadt hinein- und aus der anderen hinausfliegen.
Südspanien wird richtig heiß, daher kommt es auf das Timing an:
• Frühling (März bis Mai): Die beste Zeit. Warme, helle Tage, Blüten und angenehmes Wetter für Besichtigungen. Beachte, dass die Semana Santa (Karwoche) und die Feria de Abril in Sevilla viele Besucher und höhere Preise mit sich bringen.
• Herbst (Ende September bis November): Noch warm, aber mit deutlich weniger Menschen als im Frühling. Zu dieser Zeit war ich dort, und die Abende waren ideal für einen Drink auf der Dachterrasse.
• Sommer (Juni bis August): In Sevilla werden regelmäßig über 40 °C erreicht, und auch Madrid ist heiß. Plane Besichtigungen für den frühen Morgen und den Abend und buche klimatisierte Zimmer.
• Winter (Dezember bis Februar): Mild in Sevilla, kälter und klarer in Madrid. Gut für Museen und niedrige Preise.
Je ein Hotel in jeder Stadt, beide zentral genug, um alles zu Fuß zu erkunden:
Madrid · Designhotel mit Dachterrasse — Eine stilvolle Basis direkt an der Gran Vía, Madrids Hauptboulevard. Die Zimmer haben warme Holzböden, Backsteinwände und hinterleuchtete Kopfteile, und die mit Weinreben überdachte Dachterrasse ist das eigentliche Highlight: ein Drink zum Sonnenuntergang über der Skyline von Madrid ist schwer zu toppen.
Sevilla · Boutique-Hotel — Ein modernes, designorientiertes Hotel im Zentrum von Sevilla. Der Eingang liegt unauffällig zwischen den Geschäften und führt in ein ruhiges Interieur in dunklen Tönen – ein angenehmer Rückzugsort vor Hitze und Trubel draußen. Zentral genug, um Kathedrale, Alcázar und Setas zu Fuß zu erreichen.
Madrid belohnt Umherschlendern. Ein paar Fixpunkte für deine Tage:
1. Die Gran Vía zur goldenen Stunde: Der Prachtboulevard der Stadt, gesäumt von reich verzierten Gebäuden aus dem frühen 20. Jahrhundert. Schau nicht nur nach vorn, sondern auch nach oben.
2. Das Goldene Dreieck der Kunst: Prado, Reina Sofía und Thyssen-Bornemisza liegen dicht beieinander. Wähle lieber ein oder zwei, statt alle drei an einem Tag zu versuchen, und buche Tickets mit Zeitfenster online.
3. Retiro-Park: Die grüne Lunge der Stadt, ideal für einen ruhigen Morgenspaziergang, bevor es heiß wird.
4. Königspalast und Plaza de Oriente: Imposant, fotogen und leicht mit einem Bummel durch die Altstadt zu verbinden.
5. Eine Dachterrasse zum Sonnenuntergang: Madrids Skyline glüht in der Dämmerung. Hat dein Hotel eine Terrasse, ist jetzt der richtige Moment dafür.
Sevilla ist kompakt und am besten zu Fuß zu erkunden. Nicht verpassen:
1. Real Alcázar: Ein bis heute genutzter Königspalast, berühmt für seine Mudéjar-Architektur, Hufeisenbögen, gekachelte Säle und Gärten. Buche Tickets mit Zeitfenster vorab online, denn die Schlangen an der Kasse können lang sein. Kathedrale und Alcázar gehören gemeinsam zu einem UNESCO-Welterbe.
2. Metropol Parasol (Las Setas): Die riesige pilzförmige Holzkonstruktion über der Plaza de la Encarnación. Über den Dachpfad genießt du Panoramablicke auf die Dächer und Türme der Altstadt, besonders schön im goldenen Licht am frühen Morgen oder Abend.
3. Kathedrale von Sevilla und Giralda: Eine der größten Kathedralen der Welt, mit einem Glockenturm, der einst als Minarett begann.
4. Die Altstadt zu Fuß: Weiß getünchte Plätze, vergoldete Kirchen, kleine Street-Art-Wandbilder und historische Ladenfronten tauchen hinter jeder Ecke auf. Lass dich ohne Plan treiben.
5. Barrio de Santa Cruz und der Fluss: Enge Gassen und Orangenbäume im alten jüdischen Viertel, danach ein Spaziergang am Guadalquivir in der Dämmerung.
An die spanischen Essenszeiten muss man sich erst gewöhnen: Mittagessen gibt es meist zwischen 14 und 16 Uhr, das Abendessen beginnt selten vor 21 Uhr, und viele Küchen schließen zwischen den Mahlzeiten. Zwei Orte in Sevilla, die mir gefallen haben:
Ein paar Dinge, die die Reise durch zwei Städte reibungsloser machen.
Vier bis sechs Tage funktionieren gut: zwei oder drei Nächte in jeder Stadt plus ein Reisetag. Ein langes Wochenende ist machbar, wenn du dir wenige Highlights aussuchst und Tickets vorab buchst, aber mit einer ganzen Woche geht es entspannter zu.
Der AVE-Hochgeschwindigkeitszug braucht je nach Verbindung etwa zweieinhalb Stunden. Buche früh für die besten Preise und prüfe den Abfahrtsbahnhof, denn Madrid hat mehr als einen.
Ja, ich empfehle es dringend. Online gekaufte Tickets mit Zeitfenster ersparen dir lange Schlangen, besonders im Frühling und Herbst. Prüfe vor dem Besuch Öffnungszeiten und mögliche Besucherbegrenzungen auf der offiziellen Website.
Juli und August sind sehr heiß, oft über 40 °C. Wenn du dann reisen musst, besichtige früh und abends, trinke genug und wähle eine klimatisierte Unterkunft. Frühling und Herbst sind deutlich angenehmer.
Nein. Beide Stadtzentren sind gut zu Fuß zu erkunden, Madrid hat eine hervorragende Metro, und der Zug verbindet die Städte. Ein Auto lohnt sich nur, wenn du das ländliche Andalusien erkunden willst.
Das Mittagessen findet meist zwischen 14 und 16 Uhr statt, das Abendessen ab etwa 21 Uhr. Restaurants, die früher öffnen, richten sich oft an Touristen. Dazwischen sind Tapas-Bars eine gute Überbrückung.
Beste Reisezeit: März–Mai & Ende September–November
Budget pro Tag: Etwa 100–220 € (Mittelklasse, zwei Personen im Doppelzimmer)
Währung: Euro (€)
Flughafencodes: MAD (Madrid), SVQ (Sevilla)
Madrid nach Sevilla: Hochgeschwindigkeitszug, etwa 2,5 Stunden (ich zahlte 48 € Hin- und Rückfahrt in der ersten Klasse bei Ouigo)
Flughafen in die Stadt: Bus vor dem Terminal, 5 € pro Fahrt
Zeitzone: MEZ, eine Stunde später als in Großbritannien
Sprachen: Spanisch, Englisch in Touristengebieten
Einreise: Besucher aus Großbritannien und den USA dürfen bis zu 90 Tage innerhalb von 180 Tagen ohne Visum bleiben; prüfe vor der Reise die aktuellen EU-Einreiseregeln
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